DJI-Drohnen: Was sich mit der EU-Regelung in Frankreich ab 2026 ändert

Die Regulierung von Drohnen in Europa und Frankreich

Seit dem 1ᵉʳ Januar 2024 gilt in der Europäischen Union eine einheitliche Regelung für die Nutzung von zivilen Drohnen. Diese Vorschriften, die aus den Verordnungen (EU) 2019/947 und 2019/945 hervorgegangen sind, betreffen Frankreich direkt, wo sie von der DGAC (Generaldirektion für Zivilluftfahrt). Sie schreibt gemeinsame Regeln für alle Mitgliedstaaten vor: Registrierung der Betreiber, Ausbildung der Telepiloten und Klassifizierung der Drohnen nach genauen technischen Normen.

Drohnen werden je nach Risikoniveau in die Kategorien "Open", "Specific" und "Certified" eingeteilt. Für die breite Öffentlichkeit und einen Großteil der Profis gilt die Kategorie "Open", die in drei Unterkategorien (A1, A2 und A3) unterteilt ist. Diese Unterscheidungen bestimmen, ob man in der Nähe von Menschen, in städtischen Gebieten oder nur auf offenem Feld fliegen darf.

DJI an vorderster Front: konforme Drohnen für Europa

Als Weltmarktführer hat DJI seine Modelle schnell an die neuen europäischen Anforderungen angepasst. So tragen mehrere seiner beliebten Produktreihen nun das CE-Zeichen mit der Klasse C0, C1 oder C2, die für den freien Flug in Frankreich in der Kategorie "Open" unerlässlich ist.

  • DJI Mini 3 Pro : Mit der Klassifizierung C0 ermöglicht er das Fliegen in der Unterkategorie A1, in der Nähe von Personen, ohne schwere theoretische Prüfung.
  • DJI Mavic 3 : C1-zertifiziert, öffnet er unter bestimmten Bedingungen auch die Tür für Flüge in A1.
  • DJI Mavic 4 Pro und 4E/4T-Matrix : Als C2 eingestuft, sind sie für die Unterkategorie A2 bestimmt, die eine höhere Ausbildung erfordert. Einige Berufsmodelle gibt es auch in den Versionen C5 und C6, die speziell für die Standardszenarien der Kategorie "Specific" vorgesehen sind.

Diese Kennzeichnungen garantieren, dass DJI-Drohnen dem europäischen und französischen Recht entsprechen. Für Piloten bedeutet dies eine höhere Rechtssicherheit und erweiterte Flugmöglichkeiten.

Und nach 2026: Regulatorische Stabilität

Im Gegensatz zu einigen weit verbreiteten Vorstellungen wird es keine keine weitere regulatorische Umstellung im Jahr 2026 in Frankreich. Das Schlüsseldatum war bereits der 1ᵉʳ Januar 2024mit dem Ende der Übergangszeit. "Geerbte" DJI-Drohnen (die vor 2024 ohne Klassenkennzeichnung gekauft wurden) sind weiterhin nutzbar:

  • in A1 wenn sie weniger als 250 g wiegen (z. B. DJI Mini erste Generation),
  • in A3 wenn sie weniger als 25 kg wiegen (z. B. Phantom, Mavic Air oder Mavic 2).

In der Praxis wird eine vor 2024 gekaufte DJI-Drohne also auch 2026 noch in Frankreich zugelassen sein, allerdings mit Einschränkungen: So ist es beispielsweise nicht möglich, in der Nähe von Personen zu fliegen, wenn das Modell mehr als 250 g wiegt.

Ausbildung, Registrierung und Flugzonen in Frankreich

In Frankreich muss sich jeder Telepilot einer DJI-Drohneals UAS-Betreiber registrieren auf dem Portal AlphaTango der DGAC, sobald sein Fluggerät mit einer Kamera ausgestattet ist. Eine Ausnahme bilden Freizeitdrohnen mit einem Gewicht von weniger als 250 g, aber die meisten DJIs erfordern diese Registrierung.

Auf der Bildungsseite gibt es zwei Ebenen:

  • Online-Training A1/A3 (kostenlos, über AlphaTango), die für die meisten DJI-Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250 g erforderlich ist.
  • Ausbildung A2 (ergänzende theoretische Prüfung), die erforderlich ist, um mit einer Drohne der Klasse C2 in besiedelten Gebieten zu fliegen.

Parallel dazu sollten die Piloten die Karten von Flugbeschränkungen (Geoportal oder Partneranwendungen), um verbotene oder reglementierte Gebiete zu beachten.

Reparatur und Wartung: eine Herausforderung, um die Lebensdauer von DJI-Drohnen zu verlängern

Mit der stabilisierten Regulierung wird die Schlüsselfrage für die französischen Nutzer im Jahr 2026 mehr dieWartung und Reparatur ihrer DJI-Drohne. Ein gut gepflegtes Gerät mit einem Firmware auf dem neuesten Stand ist und mit konformen Teilen repariert wurde, behält seinen Wert und seine Konformität.

In Frankreich bieten immer mehr Fachwerkstätten die Reparatur von DJI-Drohnen an: Austausch von Motoren, Kalibrierung von Sensoren, Austausch von Kameras oder Aktualisierung des Fernidentifikationssystems. Nutzer sollten zugelassene Reparaturwerkstätten oder autorisierte DJI-Zentren bevorzugen, damit sie die CE-Konformität und die Klassenkennzeichnung, die für das legale Fliegen unerlässlich sind, nicht verlieren.

2026, Kontinuität statt Bruch

Im Jahr 2026 müssen sich die Nutzer von DJI-Drohnen in Frankreich nicht auf eine neue Gesetzesänderung einstellen, sondern auf die Konsolidierung des bereits seit 2024 geltenden Rahmens. Die Wahl der Drohne - ob es sich um ein leichtes Modell wie den Mini 3 Pro oder einem professionellen Gerät wie dem Matrice 4 - hängt von den Bedürfnissen und der Art der geplanten Missionen ab.

Der Schlüssel wird sein, auf drei Dinge zu achten: die Registrierung bei AlphaTango, die Teilnahme an geeigneten Schulungen und die Erhaltung des Geräts in gutem Zustand durch professionelle Reparaturen. Auf diese Weise können sowohl Enthusiasten als auch Profis ihre DJI-Drohnen weiterhin legal, sicher und mit einer längeren Lebensdauer ihrer Geräte genießen.


FAQs zu DJI-Drohnen und den Vorschriften in Frankreich ab 2026

Kann man 2026 in Frankreich noch mit einer DJI-Drohne ohne Klassenkennzeichnung fliegen?
Ja. DJI-Drohnen, die vor 2024 ohne CE-Kennzeichnung (C0 bis C6) gekauft wurden, sind in Frankreich weiterhin erlaubt. Unter 250 g dürfen sie in der Unterkategorie A1 fliegen, während Modelle bis 25 kg in der Unterkategorie A3 fliegen dürfen, d. h. weit weg von Menschen und bewohnten Gebieten.

Welchen DJI sollte man wählen, um in Frankreich legal in städtischen Gebieten zu fliegen?
Wenn Sie in der Stadt in der Nähe von Menschen fliegen möchten, sollten Sie eine neuere DJI-Drohne mit C1- oder C2-Kennzeichnung wählen (z. B. die DJI Mavic 3 mit C1 oder die Mavic 4 Pro mit C2). Diese Zertifizierungen ermöglichen das Fliegen in A1 oder A2, sofern eine entsprechende Ausbildung absolviert wurde.

Muss man seine DJI-Drohne im Jahr 2026 registrieren?
In Frankreich ist die Registrierung auf dem Portal AlphaTango der DGAC ist obligatorisch, sobald die DJI-Drohne mit einer Kamera ausgestattet ist und mehr als 250 g wiegt. Diese Registrierung bleibt bis 2026 gültig.

Welche Ausbildung ist erforderlich, um einen DJI in Deutschland zu fliegen?
Die Online-Schulung A1/A3 ist für die meisten DJI-Drohnen mit einem Gewicht von mehr als 250 g vorgeschrieben. Für Drohnen, die als C2 eingestuft sind, ist ein fortgeschritteneres A2-Training erforderlich, wenn man in bewohnten Gebieten fliegen möchte.

Kann man seine DJI-Drohne selbst reparieren, ohne die Konformität zu verlieren?
Es ist möglich, eine DJI-Drohne selbst zu reparieren, aber das kann problematisch sein, wenn nicht konforme Teile verwendet werden. Um das CE-Zeichen zu behalten und legal fliegen zu können, wird dringend empfohlen, die Drohne von einem autorisierten Zentrum oder einer spezialisierten DJI-Reparaturwerkstatt in Deutschland reparieren zu lassen.

Wird es im Jahr 2026 neue Regeln für DJI-Drohnen geben?
Nein. Die in Frankreich geltenden EU-Vorschriften sind seit 2024 stabilisiert. Für 2026 ist keine weitere Umstellung geplant: Die geltenden Regeln bleiben gleich, mit den Kategorien A1, A2 und A3 und den Drohnenklassen C0 bis C6.